Mehrheitliche Mundatmung

Es kommt vor, dass Kinder und Erwachsene, die chronisch erkältet sind, die natürliche Gewohnheit verlieren durch die Nase zu atmen. Die Atmung verliert dadurch ihren Rhythmus. Da die Nasenenge (Stenose) in engem Funktionszusammenhang steht mit dem Krafteinsatz des Zwerchfells, verliert dieser wichtige Atemmuskel mit der Zeit an Spannkraft. Die Atmung flacht ab und der Gasaustausch an der Lungenbasis ist ungenügend. Eine Folge davon ist vermehrte Müdigkeit. Auch fallen die wichtigen Luftreinigungsmechanismen der Nase weg, was wiederum zu mehr Infekten in den Luftwegen führen kann.

Atemtherapie kann hier durch Stärkung des Zwerchfells und bewusster Lenkung des Luftstroms über die oberen Nasengänge, zurückführen zu einem natürlich rhythmischen Atemmuster, welches auch die verlorenen Riechfunktionen wieder in Gang setzt. Bei guter Nasenatmung entsteht ein rhythmischer Druckwechsel in den Nasenwegen. Die Zirkulationsverhältnisse im Schädelinnern werden dadurch angeregt. Diese Wirkung ist leider bei Menschen, die mehrheitlich nur durch den Mund atmen, verloren gegangen. Das kann sich vor allem in Konzentrationsschwierigkeiten äussern.

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